Warum ist es wichtig, einen Kredit vorher zu planen?
Jeder, der schon einmal ohne Portmonee aus dem Haus gegangen ist oder zu wenig Geld in der Börse hatte, kennt das unangenehme Gefühl, wenn man an der Kasse steht und nicht bezahlen kann. In dem Fall lässt man die Einkäufe stehen oder zahlt später, wenn man bekannt ist. Bei einem Kredit sollte das nicht passieren. Kommt man aus dem Rhythmus, hat das weit reichende Folgen. Bleibt eine Rate aus, wird die Bank hellhörig. Bei der zweiten schrillen schon die Alarmglocken. Im schlimmsten Fall meldet das Kreditinstitut der SCHUFA, dass die Ratenzahlung nicht ordnungsgemäß erfolgt. Mit diesem Eintrag verbaut man sich in vielerlei Hinsicht die Zukunft. Um den Problemen aus dem Weg zu gehen, sollte ein Kredit gründlich geplant und nicht wie ein Alltagsartikel im Vorbeigehen in den Korb gelegt werden. Denn mit der Unterschrift auf dem Vertrag geht eine mindestens zwölfmonatige Verpflichtung einher, nicht selten läuft sie über mehrere Jahre.
Bevor man sich für einen günstigen Onlinekredit entscheidet, heißt es deshalb, Papier und Bleistift zur Hand zu nehmen und mit Hilfe eines Taschenrechners Klarschiff zu machen. Für die Kreditplanung ist es ungeheuer wichtig, sich ein Bild von den eigenen Finanzen zu machen und nicht nur an das Heute denken, sondern vorausschauend zu denken. Auf der einen Seite sind es die regelmäßigen Einnahmen, auf der anderen die laufenden Kosten, die berücksichtigt werden müssen.
Zu den Einnahmen zählt das Einkommen, möglicherweise Kinder- und Elterngeld, Miete aus Wohneigentum oder Pacht aus Landbesitz. Da staatliche Leistungen nur zeitlich begrenzt gezahlt werden und ein Kredit zumeist langfristig vereinbart wird, kann es hier bereits zu Komplikationen kommen. Heute mit Geld zu rechnen, das in drei Jahren vielleicht nicht mehr zur Verfügung steht, bringt das solideste Rechenmodell schnell zu Fall. Ähnliches kann passieren, wenn bei den Kosten etwas übersehen wird, sei es eine Versicherung oder der Handyvertrag. Durch die steigenden Lebenshaltungskosten, ist es ohnehin besser, etwas großzügiger und damit vorsichtiger zu rechnen. Um für unvorhergesehene Ausgaben gewappnet zu sein, sollte grundsätzlich etwas Luft zum Leben bleiben.
Anhand der Einnahmen und Ausgaben lässt sich dann recht schnell ermitteln, wie viel Geld im Monat übrig bleibt und in die Tilgung eines Kredites gesteckt werden kann. Zwar besteht immer die Möglichkeit, an der einen oder anderen Ecke zu sparen, um ein Darlehen zu finanzieren. Verlassen sollte man sich darauf nicht. Solche Milchmädchenrechnungen gehen selten auf und – daran lässt sich leider nichts ändern – Unverhofft kommt oft.
Das Ergebnis der Berechnungen ist die Grundlage, anhand der man sich für einen Kredit entscheidet. Mit Hilfe des Kreditrechners, der die Ratenbelastung aus Laufzeit und Kreditsumme anzeigt, lässt sich dann eine Kombination finden, die auf einen Nenner mit den eigenen Zahlen zu bringen ist.
